Palast der Feste, Tage danach...

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Palast der Feste, Tage danach...

Beitrag von Riskaria am Do März 12, 2015 2:59 am

Düstere Wolken.....Regentropfen hört man auf dem blankem Stahl...Sonst von Stille umhüllt ,schläft die Stadt.

Dann......Die Stille lässt einen die vorsicht verlieren... Ketten.... Ketten kriechen durch die Nacht. Langsam. Aber zielstrebig.... Man lauscht. hebt den Kopf ob die Luft reiner ist als sie erscheint. man schnüffelt mit der Nase in dem Wind. Man spürt die Gefahr. Etwas nähert sich. Der Boden vibriert. Man sollte flüchten. Flüchte!. Der Impuls kam. Dann wird es dunkel.... ein eisiger Griff umfasst einen stark, so stark das keine Luft mehr in die Lungen gelangt. Keine Luft. Alles dunkel. Ein quieken. Dann knacken Knochen. Scharfe Zähne reissen Fleisch langsam ab. Langsam. Aber zielstrebig. Man hört das kauernde etwas kauen... und wieder....das kauernde hält  die Ratte in den Fingern und sie teilten eine Gemeinsamkeit in ihrem Schicksal. Die kauernde Gestalt drehte sich um. Ihr leichenblasses Gesicht offenbarte  blutverschmierte Wangen, Lippen und Mundränder. Stücke ihrer Haut fielen verfault von ihrer Stirn.  Ihr menschliches Augenlicht wirkte erloschen. trüb wie Nebel blickten die Augen einen an. Sie sahen vielmehr als erwartet...Das Mädchen war gefangen. Ihre Seele gefangen , wie ihr Körper einst, nur durch geistige Fesseln in diesen Körper gezwungen den sie einst verlassen musste. Nun fühlte sie nichts...Nur den Hunger. Die Ratte erlangte  ihre Aufmerksamkeit zurück und sie begann erneut ihren Hunger zu stillen. Dabei rasselten ihre eisernen Ketten um die Hände.

Sie unterbrach sich nichtmehr. Sie zerbiss sogar die Knochen mit den Zähnen und achtete nichtmehr auf die Geräusche um sie herum. Schlurfende Geräusche. Von allen Seiten kamen sie. Manche wurden immer schneller. ein Fauchen ging durch die Nacht. Erst da hob das Mädchen erneut den Kopf. Sie stand auf und blickte in die Finsternis....Ihre von geistigem Nebel umwobene Augäpfel starrten und sie bewegte sich nicht... Sie kamen. Sie traten auf sie zu. Es waren viele. Viele Seelen die gefüttert werden wollten, denn sie waren....alle Hungrig.

Sie standen bereits vor dem Mädchen... und wichen ihr aus. Sie steuerten nach kurzen schnüffelnden Lauten weiter. Manche stöhnten sehr lamentabel in ihrer verzweifelten Lage. Ihre Kleider waren verbrannt, verrottet oder verdreckt. Manche hatten nurnoch wenig Fleisch. Einer grinste besonders makaber, denn ihm fehlte die rechte Wange und der Mundwinkel.
Das Mädchen drehte sich um und glich ihren Schritt der Meute von Untoten an , die das Blut rochen und sofort zu ihr kamen. Aber die Ratte war zu klein für alle. Und das Mädchen roch nicht nach dem Fleisch was sie begehrten..... Lebendiges Fleisch.

Sie zogen an zerschmolzenen Steinmauern vorbei...Häuser sahen aus, als hätte ein glatzköpfiger Mann soeben den Hut abgesetzt. Teils gänzlich in sich eingefallen, standen andere  Wände noch, doch es fehlten die Dächer. Der einstige Glanz der Feste wurde erstickt , nicht nur von der Dunkelheit, sondern auch von einer dicken Schicht Rus, die entstanden war als der Drache seiner Zerstörungswut freien lauf liess. Das einzige, nicht sehr beschädigte Bauwerk  war der  Königspalast.

Sie bewegten sich in einer Gruppe zuerst. Doch immer mehr gefangene Seelen schlossen sich ihrem Marsch an. Sie krochen aus den Häusern, aus den Schatten, aus den Tavernen. Sogar aus den Kerkern und ehemaligen Kasernen und Schlachtarenen....Ob klein oder Gross, dünn oder fett, kräftig oder schmächtig. Es machte keinen Unterschied mehr. Denn sie teilten eine gemeinsame Gier, die sie nun antrieb.. Ihnen schlossen sich auch andere Streiter an. Skelette tauchten auf zwischen den grösstenteils Zombies. Nicht einer wirkte wie der andere. Jeder für sich war ein Individuum gewesen..... Die Strassen von der goldenen Feste wirkten nun  wie von schwarzen Pestbeulen gefüllt, eine neben der andere und sie zogen grösstenteils zu den 7 Toren. Von denen nichts mehr übrig war als ein langer freier Gang zwischen geschmolzenen schwarzen Steinresten. Die Luft konnte man nichtmehr atmen. Hier lebte nurnoch der Tod.


Die Mengen an Opfern waren kaum zu überblicken. Es waren viel zu viele. Von oben aus der Feste fiel der Blick des Mannes der all diese Seelen band auf sein Heer. Und er schmunzelte. Er fühlte den Hunger seiner Kinder. Er fühlte wie sie drängten darauf die Stadt zu verlassen in der nichts mehr lebte. Nichts mehr für ihre scharfen Zähne zum zerbeissen und zu töten. Dabei waren erst wenige Wochen vergangen....Seine Gestalt war in einen weiten schwarzen Umhang gehüllt der seine schwarze Rüstung bedeckte... erst als er sich umwandte, liess er diesen Umhang ein wenig im Winde flattern der durch die zerstörten Fenster trat.

Ihr seid fertig? sagte er. Seine Stimme klang wie ein Wind aus dem Norden ,wenn er lieblich die frischen Blätter im Frühling an den Bäumen kitzelte. Es war eine kalte, geschmeidige Stimme. Von der Mann glaubte etwas frost abzubekommen. Doch zu ihrem Glück machte dies seinem Gegenüber nichts aus.

Fast. sprach sie. Die Hexe und klang diesmal viel älter als Terissar sie in  Erinnerung hatte. Ihre Stimme klang rauchig, sowie die mancher qualmender Frauen, gepaart mit dem Hauch von Intrige ,der  an eine Schlange erinnerte.

Unser schwarze Ritter treibt einen Grossteil der Skelette gerade an, alle Waffen und Rüstungen zusammenzutragen. Die Stadt ist gross und wir fanden bisher immer wieder neue Bereiche. Jetzt kann ich aber  sagen, das kaum noch Leben in der Stadt zu finden ist. Die Kinder haben ganze Arbeit geleistet und sich stark vermehrt. Ihre gemeinsame Präsenz ist überwältigend. fügte sie an.

Der Vampir mit dem elfisch markantem Antlitz wirkte weniger beeindruckt... er schloss sogar die Augen kurz. Gemächlich trat er an sie heran und sie reihte sich in seinen Lauf ein.Findet ihr..?sagte er lauernd. Doch bevor sie antworten konnte , fügte er an.

Sie sind....einfach und simpel... sie werden ihren Zweck erfüllen. Doch überwältigend.. Ich hätte eher erwartet das ihr soetwas über den Knochendrachen sagen würdet. es klang der Hauch von Vorwurf darin mit. Sie antwortete auch zugleich

Der Knochendrache ist nur ein Ziel und er ist nicht unverwundbar. Nichtsdesdotrotz ist er überwältigend. Ausserdem... du weisst worüber ich bedenken habe. Wie oft wird er noch uns dienlich sein können. In ihrem Blick lag kurz fast soetwas wie Besorgnis.

Eure Bedenken sind ungerechtfertigt. Er ist gefangen und nur durch uns bekommt er die Macht die ihn wiedererweckt, stärker als je zuvor. Antwortete er nachdrucksvoll und die Hexe schwieg zu diesem Thema. Sie wechselte dieses sogar um nicht weiter darauf einzugehen.

Valen ist ebenso fast fertig mit seinen Vorbereitungen liess er mir ausrichten. Er war erfolgreich mit seinen Experimenten. Das Ergebnis wird euch gefallen. Für meinen geschmack ein wenig zu abstrakt. Doch es sind starke, Fähige Krieger die unsere Reihen befestigen können. Diese ....Golems sind kaum zu vernichten und befolgen jeden Befehl.....

Er soll mir einen vorführen, sobald er kann..hmhmhm....genau darauf haben wir hingearbeitet. Der Tag wird kommen an dem Riskaria nichts mehr sein wird als eine Einöde... gereinigt von allem...rein um den Tod zu empfangen, der dieser Welt vorherbestimmt ist.
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