"Port" Galgnjung

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"Port" Galgnjung

Beitrag von Nemsis am So Feb 01, 2015 7:24 pm

es gabt nicht viele inseln, oder gar häfen, an die ein schiff ohne unliebsame fragen zu beantworten, oder hafensteuer zu zahlen anlegen konnte. “port“ galgnjung war ein solcher hafen. er lagt auf einer von ungünstigen ströhmungen umgebenen insel, mitten in einer inselgruppe, die man die galgenvögel nannte. den namen erhielt die inselgruppe einst von einem mitlerweile vergessenen flottenadmiral, der seine feinde hier in die scheinbar unberechenbaren ströhmungen drängte, wo sie an den felsigen küsten einiger der inseln zerschellten. die inseln wurden darauf, mit guten grund, von ehrenwerten seefahrern gemieden. nun, ehrenhaften seefahrern. die gestrandeten schätze lockten jedoch auch einige weniger ehrenhafte seefahrer an, und bald schon wurde eine insel gefunden, an der man anlegen konnte, um mit ruderbooten die gestrandeten schiffwracks ab zu klappern. ein schmuggler- und halunkenhafen bildete sich hier, und die gauner nannten diesen im suff galgnjung. es ist unklar ob die namensgebung dem schicksal des ersten käptns halber, oder der inselgruppe gegeben wurde.


“port“ galgnjung hatte einen seichten anlaufstrand. die bucht selbst war von den, der inselgruppe typischen, hohen felsklippen umgeben, die in dschungelartiges terrain mündeten. drei größere schiffe und einige fischerbote konnten hier gleichzeitig angelegt haben, wobei vor der küste auch noch mal einige schiffe anlegen konnten, um mit ruderboten an land zu kommen. der hafen selbst wurde großteils aus wrackteilen gebaut, wobei die siedlung die dahinter liegt aus den gefällten gehölz und exportwaren gefertigt wurde. verteidigungsanlagen gibt es, bis auf die manchmal anliegenden schiffe, nicht, genauso wenig wie jemand, der für recht und ordnung sorgt. anlegende mannschaften und vorläufig, wie langwierige anleger regulieren sich dabei selbst. niemand mag betrüger und taugenichtse, schon gar nicht unter betrügern und taugenichtse.
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Re: "Port" Galgnjung

Beitrag von Nemsis am So Feb 01, 2015 10:03 pm

erst hieß es nur „land in sicht“, dann wurde aber rasch ein „hafen in sicht“. sie waren schon einige tage auf hoher see unterwegs gewesen. den schrecken im nacken war für rückblick oder müdigkeit keinen platz gewesen. sie waren wieder in see gestochen, dieses mal zur flucht. das salzige nass mochte er fast schon genauso gut seine heimat nennen wie die hohen berge, wenn gleich es hier noch viele ecken und winkel gab, die er nicht im ansatz so gut kannte. tauchgänge ums schiff, wenn die fahrt mal nciht so groß war, eenn eine flaute einher ging waren an der tagesordnung. er hatte mitlerweile einige der ehemaligen sklaven kennen lernen dürfen. er wußte einiges, er kannte dinge aus der ganzen welt, jedenfalls im ansatz. er wußte das es in allerlei königreiche und fürstentümern unterschiedliche bräuche und gesetztte gab, doch hier lernte er sie wirklich kennen. nicht alle dieser armen männer und frauen waren als sklaven geboren worden, und die die als solche geboren wurden fürchteten die zukunft. wieder gefangen werden, wieder in jenes undankbare joch gezwungen zu werden, oder doch, verlassen und ohne halt auf der straße verenden. so oder so, ihnen stand kann leichtes schicksal bevor. ferren war ein guter mann. das zweifelte keleen zu keienr stund an, doch in einer gesellschaft, in der der wohlstand weniger, auf das leid und der armut vieler gebaut wurde, so, wie es sich ihm nun nach und nach eröffnete konnte er nicht allen ein faires leben geben. es hatte des mönchens laune getrübt. er bekam einen blick von dingen, die er zuvor als skurile belustigung empfunden hatte, und sich nun für schämte. allein wenn er an diesen kleinen goldlord, mit seinem riesenträger dachte, an die feier. es stieß ihn bitter auf. wie konnte er so blind gewesen sein. die ströhmungen waren nciht einfach zu beweltigen. sie haten die segel einholen müssen um nicht vom wind abgedreht zu werden. langsam schiffte das schiff auf die bucht zu, die sie entdeckt hatten. zwei weitere schiffe, wenn man von den schiffersboten absah, lagen vor anker. keiner hatte wirklich notiz von ihnen genommen, aber das war keleen zumindest auch lieber. er war sich noch immer nicht sicher ob es reiner zufall war, dass sie hier strandeten, oder ob mik damit was zutun hatte, wie er das land betrat. es war abenddämmerung. wären sie später angekommen, hätten sie vorm hafen anker legen müssen, um nicht gefahr zu laufen aufzulaufen. „ich will nicht zurück nach goldwasser“, hatte er in einer freien minute zu ferren gesagt. mik und ema waren dabei gewesen, wie er ihn aufgesucht hatte. „nach dem was ich gesehen, und gehört habe, habe ich genug von jene art menschen“, wobei er sich nicht sicher war ob ferren verstanden hatte. andererseits, er war lange weg gewesen und auch das hatte sicher seine gründe gehabt, das leben als waldläufer, wenn man so mochte. er konnte nur spekulieren. er hatte noch keinen genauen plan was folgen würde, doch seine idee war abnzuheuern, vielleicht selbst ein schiff zu finden. er hatte nicht direkt jemanden vorgeschlagen mit ihm zu kommen, doch es ging einigen wohl wie ihm. wer nach goldwasser ging lieferte sich wieder den schlangen aus, war es da nicht besser, abseits der einstiegen heimat auf hoher see zu fahren. er hatte ein paar seeläute kennen gelernt. ob jetzt kleiner, flik dreifinger, oder von den flüchtlingen, grabron, ein schwarzgebrannter, kräftiger mann. er war fischer gewesen, soviel hatte er von ihm erfahren, dann hatte er sich den sklavenjägern ausgeliefert. nicht das ern icht gefragt hate weshalb, es gab aber dinge über die sprach man nicht einfach, und das hate wohl dazu gehört. keleen verharte, wie er nun auf eine bar stieß. es war nicht unerwartet, man hatte das gröhlen und ziehharmonikaspiel schon am peer hören können. der erste volldrunkene stolperte auch schon an ihm vorbei. „hej“ kam ihm schon entgegen gegröhlt, wohl in der annahme, das keleen ihn rammen würde. nun, der schritt zur seite hatte dafür gesorgt das er nicht auf den betrunkenen stößt, dieser sich aber langmachen durfte. der seemann fluchte noch was, eher er sich erst ein mal auskotzte - im wahrsten sinne des wortes. das, so hatte keleen auch an board, bei “geburtstagen“, kennen gelernt, gehörte nun mal auch dazu. lange rede kurzer sinn, mit einem, „wohl bekomms“, würde er noch meinen, bevor er, gekleidet in leichten stiefel und lgewändern hinein trat. an den sachen die er nun trug hatte er weder kapuze noch lange ärmel. es erinnerte nicht mehr stark an einen mönchen, was er eigentlich war. ein dreitagebart zirte sein gesicht und das haar war wieder nach hinten zusammen gebunden zu einem langen zopf.
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Re: "Port" Galgnjung

Beitrag von Riskaria am Mo Feb 02, 2015 3:17 pm

Sie entkamen.... ganz... ohne gliedmassen oder den Kopf zu verlieren..... die ersten Meilen vom Privathafen der goldenen Feste aus, konnte man sehen wie der Rauch der verbrannten Stadt in den Himmel stieg. Rauchige, dunkle Wolken... und Flammen.... Flammen die sich durch alles hölzerne frassen und den Stein schwarz färbten ,dort wo er nicht zu Magma geschmolzen wurde durch das unheilige rote Drachenfeuer. Stellenweise war die Stadt ...einfach keine Stadt mehr ....sondern eine vulkan-ähnliche Landschaft...nur das die Natur mit dieser Katastrophe nichts zu tun hatte.... Lange stand ferren am Heck des Schiffes und sah zur Stadt hin.....als erstes vergewisserte er sich das es allen gut ging. Dann sprach er nurnoch selten mit den anderen und immer über ernste Themen....sein Lächeln war aus seiner Mimik ganz verschwunden und sein Bart wurde wieder länger. Die stoppeln zeigten sich so langsam....

Nach 2 Tagen führte er das Gespräch mit Keleen in Anwesenheit der Halblinge. Stahlherz,Grimm war ebenso dabei.

Jeder der nicht nach Goldwasser mag, kann beim nächsten Hafen den wir anlaufen ,von Bord gehen. Einige der Sklaven aber haben als Handwerker gearbeitet und wsind fähige Männer. In Goldwasser wird denen an nichts fehlen und die Sklaverei ist verboten. Jeden auf den dies nicht zutrifft, kann natürlich sein Glück auch woanders suchen. Terissar, lebst du noch?

Seine Gedanken waren gespalten. Er glaubte nicht an ihren Tod. Doch jeder Tag der verstrich und Unsicherheit mit sich brachte, nagte an ihm. Er wusste nicht was er tun sollte.

Versteht mich nicht falsch ,ich verstehe eure Gründe Keleen. Ich weiss auch nicht wielange ich dort bleiben werde. Ich habe Goldwasser noch nie gemocht. Aber meine Familie lebt dort und ich habe die Hoffnung..er stockte

Ich will sie nicht aufgeben. Und werde nicht aufhören sie zu suchen. Ich habe gesehen ,das ihr Gott über sie wacht....und wenn nicht, ist sie vielleicht immernoch gefangen in der Feste. Es könnte sein ,das mein Weg wieder dorthin zurückführt.er senkte den Blick und knirschte ein wenig mit den zähnen .... .oO(was soll ich machen. Welche Entscheidung treffen.)

Sie fanden den Weg zum Hafen den Mik (wie konnte es auch anders sein) vorschlug. Ein Piratenhafen wie Ferren wusste. Doch was war momentan sicherer? ...zumindest fielen sie so sicherlich nicht auf. Er würde Abends ankommen und nicht vor Sonnenaufgang wieder fortsegeln wollen. Seine Männer blieben natürlich bei ihm. Ferrens Gefolge bestand aus 6 Mann. Alles verwitterte Menschen,wenn auch nicht alle alt wirkten. Mancher kräftig und stämmig ,mancher schlaksig und beweglich. Sie redeten nicht viel...waren eher schweigsame Gesellen mit grünen kaputzenjacken...

Sobald sie anlegten und die Musik ihnen zu Ohren stieg, waren jedoch einige bereit sich unters... "Freie Volk" zu mischen.... auf Keleen kam auch eine Frau zu ,dessen Gesicht weiss vom Puder war und ganz rote pralle lippen hatte.

Hey süsser! gibts du mir einen Drink aus? meine Gesellschaft wirst du vermissen wenn du erstmal gekostet hast... Dabei beugte sie sich leicht vor und zeugte ihren Vorbau , natürlich fest verschnürt und verpackt in einem , einst ,schönem Kleid. Nun war es immernoch schön ,doch es war an vielen Stellen zerfranst und alt.


DEr Betrunkene stolperte weiter ,nachdem er kurz mit dem Gesicht im eigenem erbrochenem lag....suchte einen Dreikanten Hut und setzte ihn sich auf.... weit würde er nicht kommen ,wenn er weiter so torkelte ,dachte Keleen.

Aus der Bar oder Tavernenähnliche Whisky und Essens freilufts ausschank stelle (XD) hörte und sah man bald ,das sich 2 stritten und begannen sich zu schlagen. die Musik wurde aufgeregter, bis ein anderer beide mit einem heftigem Fusstritt den berg hinab schickte, sodass sie rollend bis in die Nähe der Stege rollten. Man hörte Herbes, Salzwassergefärbtes rauhes Lachen und gläser aneinanderstossen.
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Keleens Weg

Beitrag von Riskaria am Do Feb 12, 2015 3:06 pm

Keleen blieben die Worte vom glatzköpfigen einäugigen Wirt im Kopf während sie ruhten .... es gab hier also ein Mönch der irgendwo im Busch lebte und vielleicht für ihn interessant wäre?.... Ferren versicherte ihm die Suche nach Terissar nicht aufzugeben.... Seine Hoffnung schien grösser zu sein als von manch anderen... vielleicht weil er es einfach nicht glauben konnte oder wollte und sich dagegen mit jeder Faser seines Körpers strebte.

Er konnte nicht schlafen....also entschloss er sich etwas umherzu wandern.... Seine Schritte zeigten ihm ein sehr schmutziges Bild von den Piraten und Schmugglern hier. Sie Saufen, stahlen,prügelten und schliefen wie die Säue oder bei den Säuen....aber bestimmt nicht alle. Das sahen alles aus wie Handlanger......... Aufeinmal stand "Kleiner" direkt neben ihm und sah ihn an ,während seine Hände hinter dem Rücken verschränkt wurden. Er trug ein beiges Hemd und ein dreieckshut der seine Ohrspitzen unter seinem salzigwuscheligem ,sonst seidigem Elfenhaar verbarg. Er sah so garnicht mehr ganz so aus wie ein Elf, oder wie an Bord. So als wollte er nicht ,das man ihn erkannte als solchen..... Er wusste auch nicht was so ein Elfen"kind" unter den Sklavenhändlern wert war, besonders wenn er noch im richtigen Alter war um gut ausgebildet und trainiert zu werden zu ....was auch immer die Käufer wünschten. Doch dies war ein anderes Thema....


Gehst du weg? sprach er jedoch typisch knapp wie es seine Art war. Schunkelte jedoch etwas hin und her. So als wollte er ihm nicht unbedingt von der Seite weichen. Wenn er weiter ging...ging er auch an seiner Seite.
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