Die Gold-Lords

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Die Gold-Lords

Beitrag von Riskaria am Do Jan 01, 2015 3:22 pm

~Der erste Gold Lord Janos,der Gründer seines Hauses, hatte bereits Goldmünzen drucken lassen mit seinem Emblem.Wie er genau zu seinem Geld gekommen war wusste keiner oder zumindest gibt es davon keine Aufzeichnungen die ich kennen würde.Man sagt sich allerdings vieles was ich nicht so recht glauben mag, manche sagen er habe sein Reichtum aus einem Drachenschatz gestohlen,so ein Unfug.Keiner würde so etwas überleben ohne einen Drachen zu töten und davon habe ich keine Kenntnis. Was ich weiss lautet wie folgt: sein Ziel ein mächtiger  und einflussreicher Mann zu werden trieb ihn an die richtigen Entscheidungen zu treffen.Er übernahm bald die Kontrolle über den Flusszulauf der Stadt sowie den Gütertransport darauf.Dies sicherte ihm die schnellste Möglichkeit Güter zu transportieren und von den meisten Strassenbanditen fern zu halten. Als nächstes lag ihm die Verteidigung "seiner" Stadt sehr am Herzen,daher eröffnete er Kasernen für Menschen die sich freiwillig dazu entschlossen den Rest der Stadt zu beschützen.Dazu kaufte er Ländereien die zum ernähren seiner Gefolgsleute dienen sollten. Das hiess,er kontrollierte nun auch einen Grossteil der bewaffneten Truppen.Doch nur solange sie zufrieden waren,würden sie ihm folgen.Dazu reichte sein Reichtum und Ländereien. Desdo mehr Menschen nach Goldwasser kamen desdo katastrophaler waren allerdings  die Aussichten deren Damian Janos,der erste Janos,sich bewusst war.

~Das führt mich sogleich zu dem 2ten Goid Lord in der Liste. Sein Name war Allister Dolvin. Er machte sein Vermögen mit Weinanbau auf einem günstig liegendem Land seiner einst armen Familie.Die Sommer waren lang und die Winter nicht gar so eisig wie sie sein konnten.Die Zeiten waren gut und sein Reich dehnte sich aus mit Rinderzucht und anderen guten Investitionen die ihm viel Landgewinn zusicherten und damit viel Platz für Weizen und Rinder.Manche nannten ihn auch den Lord irdischer Gelüste.Denn bald wandte er sich einem ebenso interessantem Geschäft der Stadt zu.Konnte es jedoch nie ganz für sich beanspruchen. Natürlich handelt es sich um die Fleischeslust der Menschen in der Huren ihre Dienste an den meistbietensten verkaufen. Sogenannte Freudenhäuser und Etablesments waren heissbegehrt.

~Damit kommen wir zum dritten im Bunde der Gold Lords,Gold Lord Gabriel Venasses, auch der Lord der Lust genannt. Ihm gehörten 80 Prozent der Freudenhäuser ,Etablesments und der "freischaffenden" Frauen der Strasse. Die Perversion anderer sowie sein Geschick den eigenen Vorteil aus jeglicher Situation zu ziehen machten ihn zu einem mächtigem Mann der vieles über andere wusste.Diese Geheimnisse liess er sich gerne in Gold oder andere Waren ausbezahlen...Dafür brauchte er nur zu schweigen und die wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Und Kunden gab es reichlich. Diese 3 Lords gemeinsam waren kaum von den verbliebenen 4 zu überstimmen,da sie die folgenden Sanktionen nicht überleben würden.

~Von diesen 4 nenne ich als erstes die Gold lady Valandra Sedanis, auch Lady der Seide genannt. Sie war durch Ferne Länder gezogen und entdeckte dabei diesen einzigartigen Stoff.Die Nachfrage nach Seide in Goldwasser war immens,fast so gross wie die nach Mythril. Doch konnte der Stoff nicht überall produziert werden,so musste sie die Flusswege und den Transport-Eskort-Schutz  nutzen um ihren Stoff zu importieren. Das bedeutete sie war auf die Janos Familie angewiesen um ihre Güter möglichst schonend und unversehrt in Goldwasser ankommen zu sehen.
~Der nächste Gold Lord nahm seine Stellung im Rat ein indem er Architekten ausbildete und dazu den ganzen Wiederaufbau der Häuser und Alleen leitete. Sein Name war Robinson Kaltberg. Baumaterial musste jedoch ebenso herbeigeschafft werden ,somit lag auch bei ihm eine gewisse Abhängigkeit zur Janos Familie vor,da Baumaterial nach dem Angriff der Drachen nicht mehr überall leicht vorzufinden war. Besonders nicht in grösseren Mengen.

~Der Dritte aus diesem Bund und somit 6te der Gold Lords war Slavius Frenshire . Sein Gebiet war der neuentstandene Arbeitsmarkt. Er vermittelte Arbeiter für sogut wie alles,manche meinten auch er würde nur legalen Menschenhandel betreiben,doch es gab dafür keine Aussagen oder Beweise. Die meisten seiner Kunden hatten Wünsche.Entweder einen Kammerdiener oder ein Stalljunge,eine Küchenaushilfe oder Köchin,Lehrer oder Lehrerinnen für ihre Kinder.Sehr gefragt war Lesen & Schreiben.Dies waren nur ein paar Beispiele für ein weitreichendes Vermittlungsnetzwerk.
~Der Letzte in dieser glorreichen Runde war  Fiorentine Chainsborough, die Metallmogulin der Stadt. Ich nenne sie als Letztes,weil sie am wenigsten mit den anderen Lords sympathisierte. Meist wirkte sie wie ein neutraler Punkt,der ausschlaggebend sein konnte bei mancher Entscheidung. Gelang es einem der anderen Lords sie auf seine Seite zu bekommen ,war der Weg zu einer günstigen Übereinkunft bereits geebnet. Sie kontrollierte den Stahlabbau in den Minen der  Region und die Verarbeitung  in der Schmiede. Dort wurde das Metall zu allerart Dingen verarbeitet,von Schwert bis Küchenpfanne,alles wurde hergestellt. Allerdings gab es immer weniger Meisterschmiede unter den Menschen und mehr würden es so schnell auch nicht werden. So hielt sie diese meist stetig im Auge und liess sie für sich Dinge anfertigen welche in der Familie Chainsborough von einem Nachkommen zum anderem weitergegeben werden als Erbstücke.

~Diese Sieben Lords und Ladies waren die Gründer des Rats...Mittlerweile sind  mehrere  Generationen vergangen für die Menschen und manch Name verliert an Einfluss und andere steigen auf.Bisher gab es jedoch keine Änderungen im Rat die bekannt sind. Ihr Einflussgebiet wurde in gemeinsamen Bestreben aller 7 immer grösser und reichte bis in weite Länder im Nordosten sowie im Westen.Nach Norden vermied man es in der Regel zu gehen als Stadtmensch des mittleren Südens. Dort war jeder seinem eigenem Schicksal überlassen so denkt man heute noch vielerorts. Ihre Macht beruhte auf Beziehungen und Diplomatie, daher wunderte es keinen als Hochzeiten geplant wurden eher als Kriege. Nichtsdesdotrotz gelang es den Gold-Lords eine beachtliche militärische Streitmacht hervorzubringen die ihnen loyal ergeben waren. Dreiviertel davon wurden jedoch von der Janos Familie bezahlt. Sobald Truppen allerdings einmal in Bewegung waren brauchten sie stetige Verpflegung ,die nicht ohne zumindest die Dolvin Familie zu sichern war. Heutzutage verhält es sich nicht anders...Nur ... sind manche Lords nichtmehr so.....sagen wir mal wie ihre Grossväter oder Urgrossväter waren.

~Die Herrschaft in der Janos Familie hält zur Zeit der Urenkel von Damian Janos, Lord Daniel Janos, in seinen Händen. Viel Macht für einen Menschen der erst 28 Jahre alt ist. Doch er hatte die beste Erziehung genossen sowie von den besten Lehrmeistern gelernt. Er lernte von kindesbeinen auf ein Schwert zu führen, später entwickelte er ziemlich viel Geschick mit dem Langschwert. Er war gross gewachsen und sein Haar war dunkel wie das Gefieder eines Raben. Seine Augen hingegen waren mit einem tiefem Blau gefüllt, welches ein Markenzeichen der männlichen Erben der Familie darstellte. In den Augen dieses Mannes sah man ihm schnell  Verbissenheit an ,wenn man etwas Menschenkenntnis besass. Der vermeidlich Mächtigste Mann in den Menschenreichen zu sein diesseits der Berge hinterliess gewisse Spuren, lag dies bereits in den Grundlagen seiner Erziehung verankert. Er war der auserwählte Nachfolger seines Vaters ,sein Erstgeborener, Er hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Mehr als seine Geschwister. Davon hatte er 2 . Einen Bruder und eine Schwester, die jedoch nicht zum Rat gehörten.

In der Dolvin Familie hatte sich hingegen einiges getan, seitdem sie durch Heiraten immer mehr an die Janos Familie gebunden wurden. Der Enkel von Allister Dolvin war ein Säufer, Perversling  und ein Schürzenjäger. Er zeugte viele Bastarde in seiner Ehe , wobei ihm seine Frau eigene Kinder schenkte. Nur sein Erstgeborener war...nicht wie die anderen normalen Kinder. Sie merkten es schnell und Allisters Enkel glaubte das er bestraft wurde für seine ungezügelte Völlerei auf noch ungezügelteren Parties. Er war jedoch auch ein trotziger Mann ,so wollte er nicht sein eigenes Kind töten,glaubte er doch ,die Götter wollten es so. Und manche wollten es bestimmt aus ganzem Herzen ... nichts bereitete ihnen mehr Freude ,als  eine kürzlich geborene Seele von ihrer Hülle fortzureissen. Sodass jegliche Unschuld verdorben wurde. Das Kind lebte und musste einiges hinnehmen angesehens seiner Statur... er war kein normales Kind, doch er war unvergleichlich Reich. Sobald die ersten Kindesjahre vorüberzogen entwickelte der junge Lord John Dolvin eine gehässige und missmütige Ader. So als entlud sich sein Hass auf die Welt auf seinen untergebenen. Doch selbst dies langweilte ihn irgendwann, als er merkte wie mächtig er wirklich war und was für ein Erbe sein Vater ihm hinterliess und nicht einem seiner Brüder. er war im gleichen Alter wie der Sohn der Janos Familie ,28,allerdings nannte man ihn mittlerweile sogar öffentlich bei dem spitznamen "Biscuits" da er stetig kleine Backwaren bei sich trug die er vertilgte ,während 4 Helfer eine gemütliche Trage schleppten auf der sich der Lord niederliess. Nicht das dies andere Lords nicht auch machen würden....manchmal. Jedenfalls war er der Inbegriff des Prozertums. Er zog die Aufmerksamkeit auf sich mit seinem umfassenden Vermögen und rieb es den Janos auch gern mal unter die Nase das Er und nur ER für die Ernährung all seiner Soldaten garantieren konnte. Der kleinwüchsige,backwarenmampfende etwas übergewichtige Mogul ,so sagt man, war jemand dessen Gunst man nicht verspielen sollte, denn er konnte auch furchtbar nachtragend sein. wirklich furchtbar nachtragend.



In der Venasses Familie herrschte noch der Enkel von Gabriel Venasses. er war mittlerweile 59 Jahre alt und einer der ältesten Mitglieder im Rate. Manchmal glaubte er andere Väter starben einfach zu früh. Deshalb war er froh keine eigenen Kinder zu haben, oder zumindest keine denen eine Erbschaft zustehen würde.Sein Name war Albert Venasses. Das Geschäft der Venasses Familie hingegen hatte sich nur modernisiert und war genauso aufregend und peppig geblieben wie es schon damals gewesen war. Nur war Albert nicht ganz so der perverse Lüstling ,aber immernoch ein emsiger Münzenzähler. Das Geschäft, war ein gutes Geschäft. Solange man dafür sorgte das man seine Authorität respektierte unter seinen Angestellten,wie in fast jedem Betrieb.
Die Sedanis Familie war  bekannt dafür immer ein weibliches Familienoberhaupt in den Rat zu bestellen. In diesem Fall handelte es sich um Violètte Sedanis ,Die Enkelin von Valandra ,allerdings die Jüngste Tochter ,35  Jahre Alt und wurde Oberhaupt der Familie da ihre 2 älteren Schwestern an schwarzen Fleckenfieber starben 6 Jahre vor ihrer Amtseinführung. Sie hatte noch einen kleinen Bruder namens Dalmaris. Unter ihrer Führung sicherte die Sedanis Familie ihr Einkommen und sie perfektionierte die Vermarktung und den Vertrieb sowie die Herstellung ihres kostbarsten Rohstoffs. Es gab kaum einen prestigeträchtigen Würdenträger der keinen Seidenstoff anderen Stoffen vorzog. Mit den besten Stücken versorgte ihre Familie sich selbst und die Reichen der Gesellschaft. Die Stücke von minderer Qualität verkaufte man an ein breites Spektrum an Kaufleuten und ein Teil wurde ,wie die besten Stücke, in  eigenen Schneidereien der Sedanis Familie zu Kleidern gefertigt. Meist waren diese masgeschneiderte Einzelstücke. Das Geschäft florierte,denn Seide boomte wie noch nie.
Robin Kaltberg der Zweite ,der Enkel von Robinson Kaltberg, war fast so begnadet in Architektur wie sein Urgrossvater. Er war erst 22 Jahre alt und verbrachte viel Zeit damit visionäre Pläne auszuarbeiten von Gebäuden, Türmen,Kirchen,Zitadellen,Häusern,Tavernen, sogar von ganzen Bezirken und Städten hatte er bereits Grundrisse und mehr Details angefertigt. Dementsprechend sah sein Heim aus,  eine chaotischer Ordnung in der nur er sich zurecht fand. Sein Geschick wurde bald bekannt und er konnte dadurch die Pechsträhne seines Vaters durchbrechen. Sein Vater war gut gewesen doch irgendwann erlag er vor lauter Reichtum dem Suff und den Huren. Da war er aber mit Sicherheit nicht der Erste und nicht der Letzte.

Das Haus Frenshire führte zur Zeit eine Lady namens Glavia Frenshire. Sie war die Urenkelin von Slavius und eine wahre strohblonde Schönheit in den Augen der meisten Betrachtern. 26 Jahre war sie alt und sie folgte der Tradition der Familie immernoch, indem Geschäfte,Wohnungen und einiges anderes vermittelt wurden zwischen den Interessenten. Dabei blieb dieses Geschäft lukrativ wenn man sich in den richtigen Kreisen bewegte und das tat sie mit zielstrebigem Erfolg. In ihrer Regentschaft tätigte sie bereits Investitionen in Gebieten der Dolvin und der Janos Familie. Ein sicherer Anker, falls die Zeiten einmal stürmisch sein sollten. Sie war vorrausschauend und meist nicht zu wagemütig, eher diskret und zurückgezogen.

Für die Chainsborough Familie trägt Videl Chainsborough ihren Beitrag als Oberhaupt im Rat bei. Die Chainsborough schätzten Dinge die von Dauer waren und mochten schnelle und undurchdachte Überlegungen und Entschlüsse nicht. Ihr Gebiet war das Metall  und mit diesem Gebiet hatte man alle Hände voll zu tun, sei es Handel der Rohstoffe oder Verarbeitung sowie der Vertrieb.Wobei letzteres am einfachsten war. Der  Abbau und die Verarbeitung waren der Schlüssel zur Eisenindustrie. Daher arbeiteten viele Schmiede hauptberuflich für die Chainsboroughs ,allein aus Mangel an genug ausgebildeten Schmieden in den Menschenreihen heutzutage.


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