Geschichte von Riskaria

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Geschichte von Riskaria

Beitrag von Riskaria am Do Jan 01, 2015 3:18 pm

In lange vergangenen Tagen blickten die Götter in die Dunkelheit und fanden sie leer.Lange sassen sie und ihre Gedanken begannen in der Dunkelheit Form anzunehmen.
Manche Götter verknüpften ihre Gedanken um Fels aus der Dunkelheit zu heben,während andere versuchten die Welt in ihren Grundfesten zu ertränken.Einige Zeit gelang dies ihnen und die Welt lag unter einer tiefen Schicht tosenden Wassers.Allerdings war soviel Wut und Kraft von den Göttern in dieses Element geflossen das es den Stein zermürbte und auseinander schlug. Tiefe kluften wurden wie Narben in die Welt gepeitscht,während die tiefen des Meeres immer tiefer wurden.Durch diese Veränderung wuchsen die Landmassen an manchen Stellen und befreiten sich aus der kalten Umarmung des Wassers.
Die boshaften Götter sahen missbilligend auf diese Landmassen und sie verliessen ihre Hoheitliche Gestalt um selbst diese Welt zu betretten.Sie waren die ersten die Fuss auf diese Welt setzten und so begannen sie diese bereits im frühesten Stadium zu schänden indem sie Berge aufhäuften,klaffende Wunden schlugen sie in das Land und erschufen die bittere Kälte dort wo sie wandelten.Stürmisch war das Wetter welches Riskaria regierte in diesen Zeiten. Der Teil der Götter,der an der Idee dieser Welt hing,konnten dies nicht billigen und kamen selbst in diese verlassene Welt hinabgestiegen um dem entgegenzuwirken,was da drohte sie zu zerstören.Der Erste Kampf um Riskaria endete mit der Verbannung der boshaften Götter,aufdass sie nie wiederkehrten.Doch einige entglitten der eisernen Verfolgung durch die wohlwollenden Götter und suchten Unterschlupf an den verlassensten Teilen von Riskaria.Lange wurden sie gejagt und doch war das Übel nichtmehr auffindbar.Die Welt sah nun nichtmehr so aus wie sich die Wohlwollenden es sich vorgestellt hatten.Doch als sie gedachten ihr Werk zu zerstören,begannen die Pflanzen zu leben.Denn Sonnenstrahlen fielen auf die noch im dunkeln schlummernde Welt hinab.geblendet schirmten sie ihre Augen,während sie den Himmelskörper und dessen Hitze zum ersten mal sahen.Doch sie alle lächelten.Lange herrschte Ruhe in Riskaria und die Welt konnte gedeihen.Eine vielfältige Landschaft war entstanden nach vielen vielen Jahren und die einstigen Wunden schienen vergessen.In einem dieser glorreichen Jahre erwachten die Zwerge und Elfen relativ zeitgleich um auf Riskaria zu wandeln.Lebensformen die unterschiedlicher nicht sein konnten und lange sich nicht miteinander beschäftigten,da die Zwerge lieber unter den Bergen lebten um die Geheimnisse der Erde zu erforschen,wobei die Elfen alles lebende dem Gestein vorzugen.Gute Zeiten waren es und die Wohlwollenden waren glücklich über ihren Entschluss. In den Zeiten des Friedens wandelten die Götter selbst auf Erden und mischten sich unter das Volk zu dem sie mehr tendierten,allerdings gab es auch manche,die keine Vorzüge hatten und beide Rassen liebten.Nach einiger Zeit entdeckten sie das ein weiteres recht kleines und unscheinbares Volk erwacht war in ihrer Welt.Quirlige Gestalten,die nie zur Ruhe kamen.Nie bekamen sie raus,woher sie stammten,denn sie schienen in ihren Gedanken zu fehlen.Allerdings war das Volk der Halblinge das einzige welches sofort Freude und Neugier in den Herzen der Götter weckten.Viel Zeit verstrich und die Völker sowie vielerlei anderes Leben wuchsen heran in der Zeit der Unbeschwertheit.Doch das Übel schlief nur während sich die Sonne am Himmel befand.In der Nacht streckte sie ihre Finger.Finstere Wesen machten Jagd auf die,die es wagten bei Nacht durch die Lande zu wandern.Als die Sonne zurückkehrte,so sagt man,brachte sie ein weiteres Volk,welches von den anderen die Letztgeborenen genannt wurden.Es waren die Menschen. Durch ihre vergleichbar kurze Lebensspanne,waren sie viel leichter zu beeinflussen und zu manipulieren für die grösseren Übel.Zwietracht und Zweifel wurden grösser in Riskaria,während die Menschen immer mehr wurden.Alle Völker fühlten sich daraufhin voneinander bedroht und das Übel ruhte lächelnd im Hintergrund,während seine Diener wuchsen.Ein grosser Krieg entbrannte indem viele Städte der Elfen,Zwerge und Menschen gänzlich vernichtet wurden.Dieser Krieg dauerte Jahre an und riss viele tapfere Wesen in den Tod. Erst als die Nächte länger wurden und immer mehr finstere monsterhafte Gestalten ausspuckte,wurde ihnen ihr Fehler bewusst und sie riefen ihre Götter an,das sie Gnade mit ihnen haben sollten.Und diese sandten ihnen Wesen die sie vor dem sich ausbreitendem Übel schützen sollten in Form von majestätischen Drachen...Der grösste von ihnen schimmerte wie das Licht der Sonne selbst in goldenem Glanz.Der zweit-grösste Drache hatte ein silbriges Licht in sich,aus dem auch der Mond erschaffen wurde,so sagt man.Der kleinste dieser drei Beschützer trug einen weniger edlen Broncefarbigen Farbton in seinen Schuppen und doch war er Weise und Mächtig genug um mit den anderen beiden mitzuhalten.Sie fegten mit ihren Schwingen über Riskaria und radierten alle Monstrositäten aus,die sich nicht tief in die Erde flüchten konnten.
Bis sie ihre Völker in Sicherheit wussten.Diese hatten viel Elend und Leid erlebt und das Leben lastete schwer in den darauffolgenden Jahren des Wiederaufbaus.Die Drachen,Boten der Wohlwollenden,liessen sich an 3 Punkten der Welt nieder und legten sich schlafen als die Jahre ins Land zogen und sie immer mehr in Vergessenheit gerieten.Das sich die Bösen Götter zurückzogen in ihre Verstecke war erreicht,doch sie waren ein Teil von Riskaria geworden,der nie mehr gänzlich verschwinden würde.Denn Gefühle waren,besonders in den kurzlebigen Menschen,stark verankert aus dieser Zeit.Daher weiteten sich ihre Königreiche und wurden auch eher zerstört in ihren eigenen Konflikten,während Elfen und Zwerge sich in bestimmte Regionen von Riskaria zurückzogen und ihre Grenzen wehemend verteidigten.Vor kurzem wurden jedoch erneut Monstrositäten in grösseren Ansammlungen ausgemacht,selbst kleine Dörfer wurden überfallen und von den einstigen Beschützer von Riskaria,den 3 Drachen,war nichts weiter zu hören und zu sehen ,als die Legenden in der ein oder anderen Taverne.Man fragt sich nun vielleicht wo die Halblinge in dieser Geschichte bleiben.... nun...ihr Volk neigte dazu diese Dinge fast nie mitzukriegen,da sie selbst eher selten in ihren Landen von Monstern geplagt wurden.So blieben sie in ihrer kleinen heilen Welt abgeschirmt und hörten von der Aussenwelt nur aus Geschichten,nichtsdesdotrotz gingen viele aus ihrer Heimat fort,doch nur wenige kehrten zurück um zu berichten.Nicht,weil sie gestorben sind,meistens haben sie nur etwas interessanteres gefunden oder hörten nie mehr auf zu Reisen.




Die Drachenkriege

Samdig silberblondes Haar lag auf dunklem,feuchtem Erdreich. Drachenblut tränkte die verwüsteten Ebenen  und noch immer vernahm man Kampfschreie sowie das Geräusch rasselnder Säbel in der Ferne. Dabei stand die Zeit still für Sonia. Sie fühlte Finsternis  welche drohte ihr Herz  zu umschlingen. Die Gedanken in ihrem Kopf entglitten ihr. Sie spürte Blut warm über ihre marmorfarbene Haut fliessen, aus einer Wunde an ihrer Stirn. Ihr Gehör schloss das Kampfgetose aus ihren Sinnen, verbannte die irdische Welt förmlich aus ihrem ganzen Körper. Wunden nagten an Sonia, der Elfenprinzessin, während sie über den Boden kroch mit aller restlichen Kraft auf jemanden zu der in ihrer Nähe lag.  Iydil bewegte sich nichtmehr. Sein langes Haar welches dem von Sonia glich wirkte befleckt durch das Aufliegen am Boden. Gleichzeitig wirkten sie wie Rinnsale winziger Quellen aus reinstem Bergwasser zwischen dem dunklen dreckigen Boden. Sonia ergriff bereits durch die Anstregung schwer atmend seine Hand. Zugleich beugte sie ihren Kopf über den ihres Bruders. Iydil schlug die Augen auf ,dabei lächelte er. Sonias Gefühle  standen in ihrem Gesicht geschrieben. Eine schwere Last fiel von ihr als sie sah das Iydil noch lebte. Der letzte Prankenhieb von der Drachenkaiserin schleuderte ihn und sein Drachen in den Abgrund. Dabei wurde er schwer verletzt, doch er lebte noch. Zumindest er. Ihre Drachen waren gefallen aber sie lebten ,so dachte sie immer und immer wieder. Es war vorbei. Zu diesem Zeitpunkt schossen Tränen der Freude in ihre feingezeichneten Augen. Sie schluchzte sogar ,wollte sich nichtmehr zurückhalten. Iydil´s Hand hob sich  quälend langsam, als wäre es sehr anstregend. Schliesslich berührte er Sonias Gesicht. Ihr Ausdruck änderte sich. Sie erkannte das er von ihnen glitt. Seine Lippen wurden bereits blass und seine innere Wärme der Elfen war verflogen. Seine Finger fühlten sich kalt an auf ihrer gewärmten Haut. "wir haben es geschafft." flüsterte er ihr zu und lächelte dabei immernoch. Seine Finger glitten an ihrem Seidengleichen Haar herab. Sie hielt seine Hand fest und verkrampfte "Nein.Nein.Bitte.Bitte geh nicht, lass mich nicht so zurück. Tu mir das nicht an Bruder ich bitte dich. Nein. Nimm mich mit!" jauchzte sie aus ihrem verzweifelndem Inneren heraus. Iydil konnte die Panik in seiner Schwesters Augen sehen ,doch alles was er noch  hervorbrachte war ein langgezogenes "Schschschschschsch..." dann gaben seine Finger nach und er sah sie aus  grünen Augen an. Sein Geist war hinfort. Doch sein Lächeln blieb auf den Lippen. Als Iydil starb, hallte ein ohrenbetäubender Schrei über die Lande um Goldwasser. Ein Schrei so gequält ,dem eines Banshee ähnlich, voller Ungewissheit und Trauer. Sie drückte ihr ganzes Leid auf diese Weise aus ihrem Körper hinaus und sackte daraufhin neben der Leiche ihres Bruders zu Boden...immernoch hielt sie die Hand des Verstorbenen. während ihr Haar begann den Arterien-Saft  im Boden unter ihr aufzusaugen wie Wurzeln und den Farbton anzunehmen von getrocknetem Blut. Einige Zeit lagen sie dort wie ein Relikt ,ehrenswert doch Antik. Ihre Drachen tot im Hintergrund. Brennender Feuer in der Hauptstadt der Menschen. So konnte man die verkommene Gegend der grossen Schlacht besehen aus dem Auge einer Krähe die auf einem der zahlreichen verkohlten Baumstämmen ihren Platz fand und noch auf ein Stück Fleisch hoffte sobald der Trubel sich gelegt hätte.

~Brand und Feuer war alles was die meisten Bewohner Riskarias  von Drachen in Erinnerung behielten.Wer konnte es ihnen auch verübeln,es war oftmals das einzige Markenzeichen der Drachen  gewesen unter dem sie Leid und Elend hatten ertragen müssen.Dies galt jedoch nicht für alle. Mancher hatte sie gesehen,bei Nacht,wie ihre Silouette das Mondlicht verfinsterte,oder bei Tage als ihre riesigen Schwingen die Sonnenstrahlen verschluckten und Dunkelheit über die Lande brachten.Daraufhin folgte schier unkontrollierte Zerstörung.Felder brannten,genauso wie die Städte.Es gab kaum eine Möglichkeit dieser ungebändigten Wut  entgegenzutreten.Viele entschieden sich zu flüchten und das weite zu suchen sobald ein Drache gesichtet wurde.~
Jaja....kaum einer weiss noch wie es war ...damals vor so langer Zeit in den Drachenkriegen....Als Iydil auf Azhul und Sonia auf Tiamantia der  Wyrmkaiserin  Xirzysz im Kampf gegenüberstanden,sie ihre Schwerter zogen und ihre Gedanken vereinten um 3tage und   4 Nächte gegen ihre Klauen zu bestehen die so scharf waren wie das schärfste Schwert aus den besten  Schmieden der Zwerge,ihren Zähnen die einen Menschen mit einem Biss in seine Einzelteile zerlegen konnten und nicht zu vergessen ihren mächtigen roten Schweif den sie mit der Präzision einer Peitsche einsetzen konnte und dabei die Zerstörung einer Naturgewalt gleichkam.Sie schafften es Xirzysz solange zu beschäftigen um den Erzmagiern ,die nun im Turm des Wissens herrschten,eine Möglichkeit zu eröffnen um Xirzysz für immer aus dieser Welt in das Vacuum zu verbannen indem sie ihre Kräfte bündelten um einen Siegelzauber zu schaffen der mächtig genug war um die  Drachenkaiserin zu binden und zu bannen.Dies alles geschah nicht ohne gewisse Opfer.
~Iydil hatte gekämpft wie er in seinem ganzen Leben nicht gekämpft hatte doch nun fanden sich zahlreiche Wunden auf seinem Körper die durch seinen Mythrilpanzer gedrungen waren.Ihre Drachen waren ebenfalls schwer verwundet worden bei Xirzysz letztem aufbäumen bevor ihr Körper und ihre Essenz vom Siegelzauber der Magier verschluckt wurde.Sonias Lebensgeister waren ebenso erschöpft und bald,so dachte sie,nahte auch für sie die Zeit an der ihre Reise auf dieser Welt ein Ende fand.Allerdings waren ihre Lebensgeister da anderer Meinung.Denn als sie ihres Bruders Hand hielt und neben ihm lag auf durchgebranntem Schlachtfeld empfand sie einen Hauch wohliger Sommerwärme in ihr Herz dringen,bevor auch sie von der Dunkelheit umfasst wurde.Sonia überlebte als einzige der 4 Helden.Ein Schatten lag aber auf ihrem Gemüt bis zu ihrem Tode.So endete der Drachenkrieg durch die Hand dieser beiden Helden zwar nicht doch sagt man es war der Anfang vom Ende.

~Die Stimme des Erzählers wechselte....bisher hatte die Stimme der schwarzbekleideten Frau gesprochen und sie durch das Geschehen geleitet, nun aber war die Stimme aufeinmal die eines  altersgeschwächten Mannes. Wieso diese sich änderte wusste man in diesen Augenblicken nicht, aber sollte man sich darüber Gedanken machen,würde man vielleicht darauf kommen,dass es nicht ihre Erinnerungen waren die sie durchlebten, auch diese erstigen nicht,denn es konnte garnicht sein, wobei Logik teils über den Haufen geworfen wurde.So begann nun der Alte Mann damit die Geschichte sozusagen fortzusetzen.
"Viele der bosartigen Drachen (darunter viele Rote und Schwarze)verteilten sich in alle Himmelsrichtungen denn sie sahen was geschah wenn sie zurückblieben.An allen Stellen wurden sie zurückgedrängt wobei einer nach dem anderen den Tod fand,sei es durch die Hand der Magier,die Pfeile der Jäger oder die Schwerter der Krieger und Paladine.Die kleineren ,unerfahrenen Drachen wurden in den darauffolgenden Jahren sogut wie ausgerottet.Drachenjäger machten überall ihren Namen Ruhm und Ehre.Aber wenige konnten sich auch an diesem Ruhm erfreuen.Kamen sie meist nicht wieder als der Mann der sie waren als sie aufbrachen um ein Drachen zu erledigen.Einige verloren Körperteile an die Untiere oder sogar ihr Leben.Andere begannen verrückt zu werden,langsam aber sicher.Einige waren jedoch so erfolgreich,das sie garnicht mehr aufhörten zu jagen bis sie eines Tages doch starben.Was unvermeidlich ist,wenn man es immer und immer wieder herausfordert .Drachen sind nunmal keine Jagdtrophäen die man sich an die Wand am Kamin hängt.
Jedenfalls wo waren wir ? achja!... Die etwas schlaueren und meist auch älteren unter den Riesenechsen suchten sich  angemessene Verstecke um auf ihre Zeit zu warten und zu ruhen.Drachen übten sich in Geduld und Ungeduld gleichermassen wie es ihnen beliebte.Zu dieser Zeit war der Geduldige der Gewinner.Denn es brachen keine guten Zeiten für die Drachen an.Selbst nicht für die Guten die auf der Seite der freien Völker Riskarias ihr Leben aufs Spiel gesetzt  hatten und einige Auserwählte  sogar auf sich reiten liessen.Es kam zu einem schändlichen Mord an unzähligen friedlichen Drachen ,die sich nun gezwungen sahen ihre Heimat zu verlassen und ebenso Unterschlupf zu suchen wie ihre schattigen und durchtriebenen Verwandten.Die meisten Eier die noch übrig waren,zerschmetterten sie mit ihren Waffen und Zaubersprüchen.Der Wahn und die Angst war über Mensch,Elf und Zwerg gekommen.Aus diesem Massaker konnten 2 Dracheneier entflührt werden,dessen Spur nach Norden führte wo sie sich letzendlich verlor in den eisigen Winden und schneebedeckten Hügeln.Man weiss bis heute nicht in diesen Teilen der Welt wer dafür verantwortlich war.Ich würde ihnen  aus tiefsten Herzen danken,denn sie bewahrten die Hoffnung am Leben das  eines Tages besser Zeiten kommen würden."
~Das ist alles aber schon so lange her und  bis jetzt sind die einzigen Drachen die noch auf der Welt gesichtet wurden die Personifizierung des reinem Bösen.Ihr widerlich astuter Verstand erlaubt es ihnen Zugang zu verschiedenen Gebieten unter und auf der Erde zu erschliessen.Ihre Magie kennt nur in relativ jungen Jahren grenzen und ihr Atem  unterscheidet sich je nach der Farbe des Drachen.Die grossen Roten spuckten Feuer  so heiss,dass  kaum einer wiederstehen konnte,sobald man davon erfasst wurde.Man verbrannte einfach zu einem Häufchen Staub.Die schwarzen Drachen brachten Pest und Verderben mit ihrem ätzendem Gift-Atem der einem die Haut sprichwörtlich von den Knochen frass und man dabei zusehen konnte.Die Klügsten unter all den Drachen waren die Blauen.Was sie nicht weniger gefährlich machte ,im Gegenteil,sie speiten donnernde Blitze über all diejenigen derer sie überdrüssig waren und quälten sie solange es ihnen Belustigung bereitete,bevor sie starben oder  der Drache sie zum sterben zurückliess.Manchmal vielleicht in der Hoffnung das sein Gegner überlebte um von den Taten der blauen Drachen zu berichten.Zu guter letzt gab es da noch die  weissen Drachen.Sie stellten die  im Vergleich geringste Bedrohung dar,denn sie waren schwächer als manch ein anderer gleichaltriger Verwandter.Sie nutzten dieses "Wissen" der Menschen doch sehr gekonnt.Denn sobald sie unterschätzt wurden schlugen sie zu und ihr Atem glich einem Orkan aus gefrorenem Wind aus dem Nord-Osten.Der Atem war so kalt ,er konnte Herzen lebender Wesen in wenigen Minuten zum Stillstand bringen.Davor froren einem jedoch alle Gliedmassen ab bis man nurnoch ein vor sich hin gammelndes Stück Fleisch war.
~Daraus sollte man lernen das man niemals einen Drachen unterschätzen sollte,ganz egal wie Alt  oder Gross er sein mag.Er wird jede Chance wittern einen zu verunsichern und in die Ecke zu drängen mit dem Ziel sich an eurem Fleisch zu laben.Zumindest in den meisten Fällen.Es gibt  nur wenige,fast an einer Hand gezählten machtvollen  Personen ,denen es möglich gewesen war  mit dem ein oder anderen in Kommunikation zu treten und nur wenige haben überlebt um davon zu berichten.Man muss dazu sagen,dass die meisten Drachen sehr hochnäsig sind in dieser Hinsicht und sich durchaus als was besseres empfinden als zum Beispiel Sterbliche.Allerdings ist mancher auch Einsam und es steht ihm der Sinn nach Gesellschaft.Bis man nichtmehr interessant genug ist,dann endet man als kleiner Imbiss zwischen den Zähnen der Echsen..haha...wenn man nicht schnell genug die beine in die Hand nimmt!.

~Nach dem Fall von Xirzysz und dem Drachenmord herrschten die sogenannten eisernen Hände über die Reiche oder was von ihnen noch übrig gewesen war.Die Zerstörungswut der Drachen hatte seinesgleichen selbst bei den Göttern suchen können..Die Menschheit war am Ende...Ein Grossteil des einstig blühenden Königreich der Elfen war zu Staub zerfallen.Flüchtlinge machten sich auf zu den Wäldern nahe der Küste wo der "Sturm" nicht so hart ausgefallen war.Es war ein kleines Gebiet,doch die Flüchtlinge waren ebenso nicht gross in Zahlen.Ihre Verwandten hiessen sie willkommen und sie überdauerten seither in einer gewissen Distanz zu den Königreichen der Menschen.Sie trauerten sehr um ihre gefallenen Helden und um die Vielzahl an Drachenseelen,dessen Sterbensruf noch laut in den Ohren vieler lebender Elfen wiederhallte.Sie vergassen nicht so schnell wie die kurzlebigen Menschen.Den Zwergen hatte Leben noch nie viel bedeutet ,ausser ihr eigenes natürlich,so sahen es zumindest die Mitglieder des spitzohrigen Volkes.Sie fühlten sich zu dieser Zeit förmlich genötigt ihre Grenzen wehemend zu verteidigen nur ihr Leben in den Bäumen wollten und würden sie nicht aufgeben.So machten sie sich zur Aufgabe mächtige Schutzzauber zu entwickeln.
Diese Praktiken trugen bald Früchte und brachten gleich mehrere mächtige ElfenZauberer hervor.Ihre Affinität für die Magie schien grenzenlos in den Augen des Königs und er förderte die Forschung dieser Männer und Frauen als primäre Aufgabe seiner angehenden Regentschaft.So wurde der Schattenschleier gewebt der seitdem die Grenzen des Reichs der Elfen für Menschen und Zwerge sowie Diener der Dunkelheit unpassierbar macht.Ausser der König erlaubt dies.Selbst aus dem Elfenreich hinauszukommen,sobald man einmal dort hineingelangt war,blieb dem Gemüt des Königs überlassen.Dieser entsandte Truppen,Botschafter oder andere gewillte Elfen des öfteren über die Grenzen seines Landes .Diese Pratik führte man jedoch erst ein Jahrhundert nach den Drachenkriegen ein.Davor gab es kaum einen Grund Handelsbeziehungen zu irgend einem anderem Nachbarvolk zu betreiben.Die meisten führten nun sowieso ihre Kriege fort.Dazu kam die  Abneigung anderer Völker gegenüber die ihre Trauer nicht teilten und nicht zu verstehen vermochten.Über all dies musste erst einmal etwas gras wachsen,bevor die fröstlichen Beziehungen begannen aufzutauen.

~In den Landen der Menschen herrschte Chaos und Anarchie,denn hier hatten die Armeen zuerst zugeschlagen mit unerbitterlicher Härte, gnadenlos mordeten sie erst  alle diejenigen die keinen Unterschlupf in den Burgen finden konnten,meistens die ärmsten Feldarbeiter.Zu den Armeen der Drachen zählten nicht nur Flugdrachen.Unzählige Bodentruppen waren aus den Unterwelten emporgetreten um zu kämpfen. Orks,Beastlinge,verdorbene Menschen und apokalyptische Krieger die bereits den Sturm vorbereiteten um loszuschlagen als die Zeit gekommen war.Deren Rüstungen waren Schwarz wie die Nacht und sie überwältigten jeden der sich ihnen in den Weg stellte.Doch gab es soviele Wesen dessen einzige Aufgabe es war die Länder der Menschen zu besudeln.Bei der Verteidigung von Goldwasser und den anderen grösseren Städten dieser Zeit fielen fast alle heroischen Verteidger der Menschen. Die anderen Völker mussten an ihren eigenen Fronten kämpfen,somit wurde die Einung der Armeen aller freien Völker unterbrochen für die ersten Wochen des Krieges.
~Sobald die Elfen und Zwerge die "Köder"-Armeen,gering in Zahl und nicht sehr mächtig,vernichtet hatten rückten sie vor und vereinten ihre Streitkräfte bald mit denen der Menschen um ihre Hauptstadt noch zu retten,während alle anderen der Reihe nach zerstört wurden.Nachdem die Drachenkaiserin gefallen war begannen auch die überlebenden Flugdrachen die Flucht zu ergreifen und dies gab den Bodentruppen Aufschwung um auch die letzten Horden zurückzutreiben .So zwangen sie den Feind zum auflösen ihrer verbliebenen Regimente. Der Geschichte nach gelang es Goldwasser zu retten....zumindest vor den Monstern und Drachen.Der Drachenmord folgte und da versanken die Menschen in einer Anarchie indem jeder sein eigenes Gefühl von Recht verbreitete.Bis die eiserne Hand der Menschen zu ihnen kam von  zweitausend loyalen überlebenden Kämpfern aller Klassen gefolgt.Sie brachten ihren eigenen Willen und brachten eine gewisse Ordnung zurück nach Goldwasser.
~Jahre eiserner Disziplin und Züchtigung folgten in denen der Befehl der eisernen Hand immer mehr  Gewicht erlangte.Unter seiner Führung wurden die Städte  der Menschen nach und nach zurückerobert im Laufe der Jahre.Bald erklärten die Überlebenden ihn zum König der Menschen ...sein Reich sollte aber schon 50 Jahre nach seiner Gründung  wieder zerfallen. Die Gier und der Neid über Wohlstand war, und ist ,weit verbreitet unter den Menschen bis  zu den heutigen Tagen.Doch wo ein Menschenkönig stirbt,da kommt ein anderer und will seinen Platz einnehmen oder gleich mehrere.So bildeten sich eigenverwaltende,kleinere Königreiche jedes mit seinem eigenem kleinem König.Die meisten davon überdauerten jedoch nicht lange.Vielen Königen fehlte es an diplomatischem Geschick sowie Sinn für Politik.So gerieten sie öfter in Kriege als es tragbar war für die Bevölkerung und wurden nicht selten dadurch auch wieder gestürzt.Diese Zeiten waren nicht sehr glorreich für die Menschen,denn der dunkle Schatten und die weisse Hand hatten sie  fast vollkommen zu sich gezogen.Viele huldigten dunklen Göttern bereits im verborgenem.
~Nur die Menschen aus dem Norden hielten sich  fern und man hörte nichts in diesen Zeiten von ihnen.Aus Sagen ,Bardenliedern und Legenden hörte man  unter dem Volk,das im Norden Menschen lebten die so gross waren wie Bäume und breiter als ein aufgerichteter Bär.Manche sagten auch sie würden als allerhand Tiere umherschleichen Nachts um ihre Grenzen zu bewachen.Andere glaubten dies natürlich nicht und andere wiederrum glaubten das die Nordmenschen Tiere geschickt zu  nutzen wussten um Eindringlinge fernzuhalten. Doch im grossen und ganzen vermied man es in den Norden zu ziehen und selbst nachzusehen...allein die wetterlichen Umstände gefielen den Menschen garnicht.Im Laufe der folgenden Generationen bildeten sich immer mehr  Handels und Adelshäuser,denn der Wiederaufbau war in vollem Gange. Mancher Lord hatte verstanden seine Leute gut zu behandeln und hielt die Ehre seiner Untergebenen  hoch.Gab ihnen zu Essen und ein Dach über dem Kopf.Die Adeligen  lernten langsam, zumindest in manchen Gebieten , und Goldwasser wurde zu einer blühenden Handelsstadt in den darauffolgenden Jahren.
Seitdem herrscht der Rat der 7 Gold-Lords in Goldwasser.Zur Zeit der Gründung des Rats waren einige der  Mitglieder keine Lords, sondern sie waren "nur" Handelsmogule.Sie schlossen sich in einer Art Kartell-Gemeinschaft zusammen um das treiben in der neuen Handelsmetropole zu manipulieren  und zu kontrollieren.Der Rat übernahm mehr und mehr an Einfluss indem sie die Adeligen zu Partnern machten und die Armen einstellten um für sich arbeiten zu lassen.Dabei zahlten sie den besten Lohn in der Region.Aus den 7  Lords sind im Laufe der Generationen 7  Häuser geworden. Das Oberhaupt jedes Hauses war nun der Gold Lord der jeweiligen Familie...oder auch die Gold Lady. Sollte ich nun die Häuser aufzählen würde ich bestimmt beim Hause Janos anfangen,wieso?,weil sie stinkig reich waren ,sind und immer sein werden.


~Die Zwerge hatten ihrerseits nun mit den Folgen des Krieges zu kämpfen,da der ein oder andere grosse Drache die Berge aufsuchte um sich zu verstecken oder um sich einen Hort zu suchen um eine neue Bastion zu errichten von der aus eine neue Belagerung begonnen werden konnte wenn die Zeit reif war. 2 der nördlichen Städte, Nordhall und Wahrsilbers Schmiede, wurden am schlimmsten getroffen von den Angriffen der Unwesen. Besser organisiert als man geglaubt hatte griff ein roter Drache mit den gesammelten Resttruppen der Ork und Ungetier Armeen an. Seine Grösse war nicht annähernd zu vergleichen mit der Drachenkaiserin,doch war der Drache auch nicht mehr ein überhebliche Jungspund sogar mit ziemlicher Sicherheit ein direkter Nachfahre der Kaiserin.Er wusste was er tat und was er erreichen wollte. Nämlich die Zwerge aus ihren Städten zu treiben um sie und ihre Reichtümer für sich selbst zu beanspruchen. Er nutzte die Anzahl seiner Truppen die von weitem sichtbar waren. Er rechnete damit ,dass eine Armee der Zwerge hinauskommen würde um sie aufzuhalten. Vermutlich hatten ihre Verwandten in Zwergenheim bereits Verstärkung auf den Weg geschickt,diese Zwerge hatten jedoch bereits 2 Schlachten hinter sich und hatten ihrerseits Verluste erlitten die nicht zu leugnen waren. Doch ein Zwerg liess nie einen anderen Zwerg im Stich. Die Zwerge kamen und formierten sich vor ihren Toren,mit bannern und blitzenden Rüstungen und feingeschliffenen Waffen. Sie sahen nicht wie er nahte ,als sie mit den Orks und anderen Monstern um ihr Leben rangen. Erst verbrannten viele (auch Orks) in einem gigantischem Feuerball so heiss und schwer wie ein Meteor der vom Himmel auf sie hinabregnete.Die Stellungen welche sich noch wacker vor den Toren der Stadt befanden wurden hinweggefegt als der Drachen im Sturzflug nahte und zur Landung ansetzte so nah an den Toren wie ihm möglich war. Ohne Umwege würde er die Verteidiger vor sich einfach mit den Kiefern und Zähnen zerfleischen und verschlingen ,bevor er die Flügel anlegte und in die Stadt hineinkroch...sein Gebrüll hallte wieder und sein Feuer brachte der Legende nach den Schnee am Gipfel der Eisberge zum schmelzen. Selbst die tapfersten und stärksten Zwerge hatten keine Chance gehabt bei diesem Überraschungsangriff.Die Katapulte und Pfeilschleudern die als Verteidigungsgeräte genutzt wurden waren nicht schnell genug den Drachen im Flug zu treffen und sobald er vor den Toren war traf ein Geschoss sein Ziel ,sogar viele weitere. Doch auch hier musste man sich eingestehen,dass ein Drachenpanzer dieser Altersklasse schon unheimlich schwer zu durchdringen war. Die Bolzen und Pfeile aller grössen blieben einfach nicht stecken und prallten an dem Drachen ab,der dadurch nur wütender wurde. Die Zwerge sahen sich verloren und kämpften mit aller Kraft um das überleben gegen die Angreifer ,dabei schlugen sie sich den Weg Richtung Süden frei. Ihr Land war eingenommen und ihr Reichtum beschlagnahmt worden. Aber sie nahmen sovielen Gegnern das Leben wie möglich um ihren aufkeimenden Gefühlen freien lauf zu lassen. Nur kurz darauf folgte der Angriff von mehreren Drachen gleichzeitig auf Wahrsilbers Schmiede. Dort lebten zwergische Priester und die besten Heiler ihres Volkes... Paladine die zu ihrem Schutz eingeteilt waren und friedlebende Zwerge. Sie traf es am schwer und mir ist keiner bekannt der dieses Massaker überlebt hat. Die Menschen wissen heute nur ,das dort sich ein weisser und ein blauer Drache niederliessen,scheinbar gab es genug Platz für beide.Die kleineren ihrer Art wurden vermutlich vertrieben und später getötet. Vielleicht fanden sie auch Unterschlupf in den Dschungelruinen des Ostens. Die überlebenden Zwerge ,ihrer Anführerschaft beraubt, versuchte zuerst bei den Menschen unterschlupf zu finden, mit diesen Verstand man sich auf ihre Art und Weise noch am besten. Mit Elfen hatten sie noch nie viel am Hut und diese hatten sich bereits in ihre Lande zurückgezogen. Die Menschen hatten nicht viel zu bieten ,denn auch sie standen vor dem nichts und fast alle waren Heimatlos nach diesem Krieg. Hier splitterten sich manche Zwerge von dem Rest der Überlebenden ab nach einer Weile,denn sie fanden gefallen daran zwischen den Menschen zu leben und würden ihr eigenes Volk in Zwergenheim nur zu Besuch aufsuchen und um einzukaufen versteht sich. Viele allerdings zog es zu ihren Verwandten in die grösste Stadt der Zwerge.Zwergenheim lag nicht ganz so nördlich wie Nordhall und Wahrsilbers Schmiede ,teils wohl näher an den Reichen der Menschen,dafür waren die Gipfel der Königsberge nicht weniger imposant als die der Eisenberge auch wenn sie ein wenig niedriger lagen. Die Zwerge schätzen die Königsberge einerseits für die reichen Rohstoffe ,andererseits für seine Stabilität. Das Gestein war besonders hart und alt würden die Zwerge sagen ... im Herzen des grössten Berges könnte man angeblich die Stimme der Berge hören. Es war wie ein stetiges ruhiges grollen,sagten die Zwerge die dort gewesen waren....sie empfanden eine innere Ruhe an dem Ort. Dort entstand ein spiritueller Pilgerort für Zwerge in eine nahe gelegene unterirdische Grotte gefasst. Bei der Verzierung scheute man keine Kosten und nur das feinste wurde verwendet um diesen Ort der für sie göttlich war um dem Gerecht zu werden ,dass sie hier fanden.Die Zwerge von Zwergenheim verstanden es jedoch nicht nur Tief zu graben ,sondern auch unter der Erdoberfläche entlang. Mit der Zeit entstanden so immer mehr Gänge,Schächte und Stollen so wie ein irrgarten unerschlossene oder unvollendeter Wege. Die irgendwann zu einem Ziel führten und ein weiteren Teil von Zwergenheim bilden sollten. Man konnte als Zwerg jedenfalls verstehen ,das es einen zurückzog zu seinesgleichen. Andererseits fiel es ihnen schwer zu verstehen das man unter Menschen leben mochte. Aber lieber mit denen als mit den Elfen. oder den Halblingen.



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Re: Geschichte von Riskaria

Beitrag von Terissar am Do Jan 15, 2015 9:44 pm

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